19.06.2012
Die Statements, die vom G-20-Gipfeltreffen in Mexiko kommen, machen deutlich, dass die Eurokrise inzwischen auch den Rest der Welt nervös macht. So äußerte beispielsweise der indonesische Präsident Susilo Bambang Yudhoyono seine Sorge vor einem Übergreifen der Krise auf sein Land. José Manuel Barroso war bemerkenswert gereizt – als sei er es nicht gewohnt, kritisiert zu werden:
»Wir kommen mit Sicherheit nicht hierhin, um uns von irgendjemandem belehren zu lassen«, zitiert ihn die FAZ.
Taten die anderen aber. Und was sie, die außereuropäischen Teilnehmer, zu einen schien, war der Wille, Druck auf die Europäer und insbesondere Bundeskanzlerin Merkel auszuüben. Amerikaner, Chinesen, Japaner – alle erwarteten, so scheint es zumindest, Wunderdinge von den Deutschen. Oder ist ganz profan ihr Geld gemeint?
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(oe)