18.06.2012

Wie Banker am "Rettungsschirm" verdienen

Die heimliche Subvention

Wie Banker am "Rettungsschirm" verdienen

Die Politik der »Rettungsschirme« ist für die Banken bares Geld wert, schreiben Beatrice Weber di Mauro und Kenichi Ueda in einer wissenschaftlichen Ausarbeitung, die in einer angesehenen Reihe erschienen ist. Zwar werden die Banken nicht direkt mit Steuermitteln gestützt, doch die Staatsgarantie gilt auch für sie – ohne dass es ausgesprochen wird.

Dieses Wissen hat zur Folge, dass die Bonität der Banken steigt und ihre Kosten zur Refinanzierung auf den Kapitalmärkten sinken. Auf diese Weise spart etwa die Deutsch Bank 1,6 bis 2,1 Milliarden Euro im Jahr – es handelt sich um Geld, das sie ohne die implizite Staatsgarantie für Risikoaufschläge bei der Kreditaufnahme zahlen müsste. Weber di Mauro gehört zu den »Wirtschaftsweisen«, einem Beratungsgremium der Bundesregierung.

 

Mehr dazu auf handelsblatt.com

 

(oe)

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