18.06.2012

Derzeitige Politik konzeptlos

Aiwanger fordert Euro-Aus für Griechenland

Derzeitige Politik konzeptlos

Der Vorsitzende der FREIEN WÄHLER im Bayerischen Landtag, Hubert Aiwanger, fordert vor dem Hintergrund der Parlamentswahl in Griechenland eine deutliche Kurskorrektur der Eurozone gegenüber dem Land. Unabhängig vom Wahlausgang müsse das Land wettbewerbsfähig werden – mit oder ohne Euro. 

Zur Wiederherstellung der Wettbewerbsfähigkeit Griechenlands fordert Aiwanger den unverzüglichen Aufbau eines funktionieren Steuersystems mit Hilfe der EU und gezielte Entwicklungshilfe für Wirtschaftszweige, mit denen Griechenland Geld verdienen kann. 

Neben Tourismus und Landwirtschaft könnten das auch Zulieferbetriebe für die Industrie mit hohem Personalkostenanteil sein. Aiwanger: »Die derzeitige Politik gegenüber Griechenland ist einfalls- und konzeptlos und der angedrohte Rausschmiss ist ohne wirtschaftspolitische Vorbereitung eine nicht umsetzbare Worthülse.«

Als letzte Option sieht Aiwanger deshalb den Austritt Griechenlands aus der Eurozone und die Einführung einer eigenen Währung, weil Waren und Dienstleistungen mittels einer eigenen Währung billiger angeboten werden könnten.

 

Mehr dazu auf fw-bayern.de

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