29.04.2010

Schäuble will Hilfen für Athen und Einsparungen bei Gesundheit

Schäuble: Hilfen für Athen – Einsparungen bei Gesundheit in Deutschland

Schäuble will Hilfen für Athen und Einsparungen bei Gesundheit

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat die Finanzhilfen für Athen hat in den ARD-“Tagesthemen“ verteidigt. Gleichzeitig räumte er ein, dass der gesamte Umfang der deutschen Finanzhilfen noch nicht bekannt ist. Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) sprach von 135 Milliarden Euro bis Ende 2012, von denen 25 bis 30 Milliarden aus Deutschland stammen könnten. Schäuble behauptete dagegen, die genaue Zahl kenne niemand.

Auf nationaler Ebene hatte Schäuble dagegen bereits Anfang des Monats April einen strikten Sparkurs angekündigt. Vor allem im Gesundheitsbereich sehe er hierfür Spielräume, hatte Schäuble gegenüber dem Handelsblatt gesagt.

Schäuble verteidigt Finanzhilfen (Welt.de)

Schäuble für Einsparungen bei Gesundheit (AFP)

(Foto: Hofschläger/pixelio.de)

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Kommentare

  • 1.05. 19:37

    Matthias

    Ist der Schäuble Finanzminister oder Depp vom Dienst? Soll ers doch zahlen, wenn ers hat. Wieso kann man das Geld nicht im eigenen Land für die eigene Bevölkerung investieren? Aber nein, dazu hat unsere Regierung ja kein Geld. Wir sind es nicht wert. Und das Volk lässt es sich gefallen.

  • 30.04. 10:05

    Peschke

    Das ist das allerletzte die Hilfe für Griechenland ist Deutschland die Neumelkendekuh für alle. Wir können nur zahlen aber wo bitte kommen Arbeitsplätze her und Aufträge damit jeder seins auch bezahlen kann hier in Deutschland. Wenn wir so reich sind weshalb merkt der Bürger nichts davon weshalb wird der Korb immer höher gehängt. Wenn wir für die Griechen spenden sollen, dann muß jeder Bundesbürger 3 Wochen im Jahr über Jahre umsonst dort Urlaub machen!!Wer nicht Eurowürdig ist sollte ab sofort aus dem Verband ausgeschlossen werden, Oder.Wo gehen wir hin wenn uns das Geld nicht mehr reicht weil im Handwerk der Preisverfall Hochkonjunktur hat.Bekommen wir dann Auträge von den Griechen, sparen müssen die genau wie wir.

  • 29.04. 22:45

    gerhardus lang

    Auf die Fortsetzung der bisher gegebenen Schmierenkomödie darf man gespannt sein. Erst versichert der griechische Finanzminister, man brauche keine Hilfen. Aber im vorauseilenden Gehorsam beschließen die europäischen Finanzminister diese „nicht notwendigen“ Hilfen, die nun ganz plötzlich unvorhergesehen ganz eilig zusammengekratzt werden müssen, auch wenn es gemäß Merkel-Telefonat mit dem als Voraussetzung notwendigen „glaubwürdigen Sparprogramm“ noch „einige Zeit“ dauern würde. Das wird, wenn es überhaupt noch in ferner Zukunft dargestellt wird, so glaubwürdig sein, wie alle Versprechungen von Pleitiers glaubwürdig sind. Aber die Hilfen sind ja nicht wirklich für die Griechen gedacht, sondern dafür, dass „die Gläubiger keine Abschläge hinnehmen müssen“, wie der IWF versichert, Denn wer sind denn diese schutzwürdigen Gläubiger? Oh Wunder, es sind die gleichen Leute, die schon einmal einen mit Geld gesegneten Rettungsschirm gespannt bekamen: Die „systemischen“ Banken nämlich, an denen unser Heil hängt, weil die angeblich 30 Mrd. Staatschätzchen der Griechen halten und nun um den Börsenkurs ihrer eigenen Aktien bangen müssen, wie man die letzten Tage sehen konnte. Wirklich nur 30 Mrd. von den 300 Mrd. der Gesamtschulden? So eine fette, staatlich garantierte Rendite von 5% und mehr kann man sonst doch nur auf dem Mond erwarten. Die zu garantieren, werden wir geduldigen Steuerzahler natürlich als Ehrensache betrachten.

  • 29.04. 16:14

    RehE

    Hallo,

    wo kommen wir denn da hin? Man hat uns betrogen un d warum sollen jetzt alle dafür bezahlen? Wer betrügt fliegt raus. Sollen sie coh Inseln verkaufen.

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