14.06.2012
Erfahrungsgemäß sind Kandidaten bei amerikanischen Präsidentschaftswahlen gut beraten, die Konjunktur im Auge zu behalten; das gilt vor allem für Amtsinhaber, die wiedergewählt werden wollen. »It’s the economy, stupid« bringt es der Volksmund auf den Punkt. Kein Wunder also, das Amtsinhaber Obama nervös wird.
Die Wirtschaftsdaten von God’s own country sind im Sinkflug, sein mutmaßlicher Herausforderer Mitt Romney hat in Umfragen mit ihm gleichgezogen.
Deshalb hat Obama jüngst zum Telefonhörer gegriffen und EU-Ratspräsident Hermann van Rompuy aufgefordert, doch endlich die Krise zu lösen. Wenn das nicht bald geschieht, sieht er den Aufschwung in den USA gefährdet – und seine zweite Amtszeit.
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(oe)