28.04.2010
Der baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus hat die Milliardenhilfen für Griechenland laut „Bild-Zeitung“ als ökonomisch „alternativlos“ bezeichnet. Eine griechische Staatspleite könne einen Domino-Effekt verursachen und auch andere Länder mitreißen. Nach Ansicht führender Ökonomen widersprechen die Milliardenhilfen jedoch jeder ökonomischen Vernunft und verstoßen außerdem gegen EU-Recht.
So hatten die Wirtschaftswissenschaftler Thomas Apolte, Norbert Berthold, Frank Daumann, Thorsten Polleit, Wolf Schäfer, Gunter Schnabl, Jan Schnellenbach und Roland Vaubel bereits im Februar in einem gemeinsamen Aufruf unmissverständlich klar gestellt:
„Die Antwort auf die griechische Schuldenkrise und die befürchtete “Ansteckungsgefahr” muß für Griechenland wie auch alle anderen hoch verschuldeten Staaten sein: Budget sofort sanieren, vor allem durch geringere Staatsausgaben, notfalls aber auch durch höhere Steuern. Ist die griechische Politik nicht zur Durchsetzung einer nachhaltigen Finanzpolitik in der Lage, bleibt als letzte Option das Ausscheiden des Landes aus der Währungsunion.“
(Foto: stefan-mappus.de)
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Kommentare
1.05. 0:56
vidochef
Wählt einfach ÖDP beim nächsten mal.
Ich bin auch gegen das auslöffeln der nicht selbst eingebrockten Suppe.
Unsere Renten bleiben null Runden und die Griechen erhöhen jährlich und wir geben dann einen Kredit denn wir wenn alle Wähler es vergessen haben dann abschreiben.
Wir zahlen noch 20 Jahre am Berlin Umzug aber davon redet auch einer mehr. Wir Deutschen zahlen das Geld ja aus dem minuns und nicht von einem Sparbuch, das kann es echt nicht sein.
Deutsches Geld für Deutsche Bürger
30.04. 8:26
HB-Karle
Da war ja der Öttinger noch besser... Was haben die alle bloß mit diesen verlogenen Griechen, sind wir wieder für den ganzen Quatsch auf der Welt verantwortlich? Am deutschen Steuerzahlerwesen muss doch nicht die Welt genesen...
Wer jetzt noch nicht aufgewacht ist, der soll bitte seinen Tiefschlaf auch nicht bei der nächsten Wahl unterbrechen. Denn da sollte mal wirklich jemand anderes gewählt werden, wenn man da überhaupt noch von WAHL sprechen kann. Denn Auswahl gibt es da ja keine. Änderungen schon gleich garnicht.
29.04. 13:59
Annemarie
Ich war immer ein CDU-Wähler; werde aber diese Aktion die Ihr jetzt liefert bei der nächsten Wahl sichlich nicht vergessen. Wer wählt Euch eigentlich? Die Griechen?
28.04. 18:09
Oliver
Tja, wenn das so ist werde ich bei der nächsten Landatagswahl in BW zum allersten Mal nicht mehr die CDU wählen!
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