28.04.2010
Die WIRTSCHAFTSWOCHE glaubt, dass die in Aussicht gestellten Hilfen für Griechenland, von denen Deutschland nach den vorliegenden Absichtserklärungen 8,4 Milliarden Euro zahlen müsste, wohl nur der Anfang sein werden. Das Magazin geht davon aus, dass die deutschen Steuerzahler im nächsten Schritt weitere 36 Milliarden Euro an zusätzlicher Hilfen aufbringen müssten, wenn der eingeschlagene Weg weiter verfolgt wird. Von den Hilfen an Griechenland würden vor allem die Gläubiger profitieren. Griechenland schuldet ausländischen Banken 302 Milliarden Dollar. Den größten Anteil daran haben die französischen Banken mit 75,5 Milliarden Euro, gefolgt von den schweizer Banken mit 64 Milliarden Euro. Den deutschen Banken schuldet Griechenland 43,2 Milliarden Euro. Durch die Hilfen an Griechenland würden die Verluste der Banken “sozialisiert.” Die WW kritisiert völlig richtig „Die Hilfen setzen den Sanktionsmechanismus des Marktes außer Kraft. Damit sinkt der Druck auf Griechenland, den Staatshaushalt zu sanieren.“
(Foto: doro52/pixelio.de)
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Kommentare
9.09. 11:16
Ralf Wewerka
Eine Bank setzt einen Gläubiger ( Land ) in eine Schuld. Verkauft sozusagen eine Schuld, also etwas das sie eigentlich gar nicht besitzt. Das an sich ist ja schon ein Straftatbestand der Bank. Somit ist die Bank dafür verantwortlich zu prüfen ob ein Gläubiger es wert ist auch so genannt zu werden. Also hat die Bank ihre Arbeit schlecht gemacht und leichtsinnig gehandelt.
Warum sollen wir diese Leichtsinnigkeit der Banken nun auch noch mit echtem Geld belohnen?
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