31.05.2012
Krisenbanken der Euro-Zone könnten in Zukunft direkt Geld vom Euro-Fonds ESM erhalten. Mit diesem Gedanken spielt derzeit die EU-Kommission. Bislang können lediglich Länder Milliardenspritzen erhalten, die sich gleichzeitig dem harten Sparkurs Brüssels unterordnen. Dies will unter anderem Spanien vermeiden und versucht momentan Landesbanken selbst vor dem Kollaps zu bewahren.
Ein Großteil der Kreditinstitute ist auf die extrem lockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) angewiesen. Zudem arbeitet die EU-Kommission an einer gemeinsamen Bankenaufsicht in der Euro-Zone.
Milliardenspritzen für von der Insolvenz bedrohte Banken würden dann gemeinsam getragen werden: „Eine Banken-Union wäre ein wichtige Ergänzung der derzeitigen Struktur der wirtschaftlichen und monetären Gemeinschaft“ Deutschland ist zurzeit dagegen, da zusätzliche Kosten auf den Steuerzahler zukommen würden.
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