30.05.2012
Medienberichten zufolge soll die Europäische Zentralbank (EZB) den Plan, die angeschlagene spanische Großbank Bankia durch das Zuschießen von Staatsanleihen zu retten, vorerst abgelehnt. Die Spanische Regierung hatte zuvor 19 Milliarden für die inzwischen verstaatlichte Krisenbank gefordert. Indes hat die Muttergesellschaft der Bankia, die die BFA (Banco Financiero de Ahorro) in ihrem Abschussbericht für 2011 ein Minus von 3 Milliarden ausgewiesen. Noch im April sprach das Unternehmen von einem Gewinn über 41 Milliarden.
Die neuen Zahlen gehen aus einer Neubewertung hervor. Die Bankia selbst erlitt Verluste in etwa derselben Höhe. Beide Geldhäuser sowie eine Reihe anderer spanischer Banken leiden unter dem Platzen der maßgeblich durch eine verfehlte Geldpolitik und den künstlich in ganz Europa angeglichenen Zinsen ausgelösten Immobilienblase.
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Bildquelle: (La-Lina/ Pixelio.de)
(OS)