28.04.2010

Union uneins - Portugal angeschlagen

CDU gegen Steuerentlastungen - Sorge jetzt auch um Portugal

Union uneins - Portugal angeschlagen

Die CDU sieht im kommenden Jahr keine Spielraum für steuerliche Entlastungen - im Gegensatz zur Schwesterpartei CSU.  Gleichzeitig wurde bekannt, dass neben Griechenland jetzt auch das ebenfalls hochverschuldete Portugal immer mehr in Bedrängnis gerät.  

Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, sagte CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe, steuerliche Entlastungen für die Bürger sehe er im Jahr 2011 nicht mehr.  Doch auch in dieser Frage sind die Unionsparteien gespalten: Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer lässt seinen Finanzminister Georg Fahrenschon (beide CSU) bereits ein Konzept ausarbeiten, das eine moderate Steuerentlastung von 2,5 Milliarden Euro zum 1. Januar 2011 vorsieht.

Zugleich wächst die Sorge um Griechenland und jetzt auch um Portugal:  Die Ratingagentur "Standard & Poor's" (S &P) senkte ihr Rating für griechische Staatsanleihen laut "n-tv" auf ein Ramschniveau und auch Portugal ist von der Herabstufung betroffen. 

Das Rating für Griechenland liegt jetzt bei "BB+", das für Portugal bei "A-".  Sollten die beiden anderen Ratingagenturen (Moody's und Fitch) ihr Rating auf ein ähnliches Niveau senken, könnten griechische Staatsanleihen schon bald von der Europäischen Zentralbank nicht mehr als Sicherheiten akzeptiert werden. 

zur "Süddeutschen Zeitung"

zu "n-tv"

(Foto: Rolle/pixelio.de)

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