29.05.2012
Der Euro-„Rettungsfond“ EFSF entpuppt sich immer mehr als Bankenrettungsfond. Die griechische Regierung hat ihren Banken nun 18 Milliarden Euro aus diesem Fond zur Verfügung gestellt. Dies würde den Instituten erlauben, „normal zu Gunsten der echten Wirtschaft zu funktionieren,“ so das griechische Finanzministerium. Die Empfänger sind: die National Bank of Greece, die Alpha Bank, die Eurobank und die Piraeus Bank.
Die Gelder stammen aus dem EFSF-Hilfsprogramm von 130 Milliarden. Durch diese Zahlungen hofft Athen, den Banken-Run, das massenhafte Abheben der Einlangen durch Privatkunden, aufzuhalten. Der griechische Notenbankchef Giorgos Provopoulos sagte bereits vergangene Woche, dass dies nötig sei. Nach Expertenmeinung sind in den Vergangenen drei Jahren bereits 75 Milliarden aus Angst vor einem Euro-Austritt des Landes ins Ausland geschafft worden.
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Bildquelle: (Pixelio.de)