25.05.2012

Deutschland ist auch betroffen – dank ESM

Spanien: Bankia-Rettung teuer, teurer, am teuersten

Deutschland ist auch betroffen – dank ESM

Die Rettung der Großbank Bankia wird ein tieferes Loch in die spanischen Finanzen reißen als bislang befürchtet – mehr als 9 Milliarden Euro. Wie ein Insider der Nachrichtenagentur Reuters mitteilte wird das Institut um 15 Milliarden Euro bitten, wenn es dem spanischen Staat seinen Restrukturierungsplan vorlegt. Dies sind Gelder für die letztlich der deutsche Steuerzahler indirekt aufkommen könnte – dank dem ESM.  

Am Donnerstag stürzte die Aktie des Geldhauses um 7,4 Prozent und wurde nun von der spanischen Börsenaufsicht vom Handel ausgeschlossen. Bereits Anfang dieses Monats wurde die Bank überraschend verstaatlicht, da sie die Verluste durch den spanischen Immobiliencrash nicht verkraftet hatte. Spanien leidet noch heute an den Folgen dieses Immobiliencashs. Seit die Eigenheimblase vor vier Jahren platzte steckt das Land in der Krise, leidet unter einer Rezession und hat eine der höchsten Arbeitslosenquoten in Europa.

Nach Griechenland gilt Spanien als der prädestinierteste Kandidat für ein Ausscheiden aus dem Euro, doch im Gegensatz zu Griechenland ist Spanien ein großes Land – immerhin die viertgrößte Volkswirtschaft Europas. Wenn Griechenland ein Fass ohne Boden ist, dann ist Spanien ein Tank.

Lesen Sie mehr unter: financial-times-deutschland

 

Kommentar schreiben






Kommentare

Keine Kommentare momentan

Aktionen

Bleiben Sie informiert! Bestellen Sie hier den Newsletter

Demokratie fördern! Unterstützen Sie den Abgeordneten Check.de mit einer Spende