24.05.2012

Dr. Albert Wunsch kritisiert Ablehnung des Betreuungsgeldes

Caritas und Diözese diskreditieren Erziehungsleistung

Dr. Albert Wunsch kritisiert Ablehnung des Betreuungsgeldes

„Beschämend“ findet der Erziehungswissenschaftler, Dr. Albert Wunsch, die jüngsten Äußerungen des Bistums Rottenburg-Stuttgart zum Betreuungsgeld. Wer sich gegen das Betreuungsgeld ausspreche und stattdessen auf die Krippe setze, benachteilige „2/3 aller Eltern finanziell massiv“ und diskreditiere deren Erziehungsleistung. Hier betätige sich „der Caritasverband als Lobbyist in eigener Sache“, „um als Träger von Krippen diese weiter auszubauen“. Der Caritasverband habe sich vom christlichen Menschenbild und der katholischen Soziallehre eindeutig verabschiedet.

Daß die Diözese Rottenburg-Stuttgart den Krippenausbau „alternativlos“ nennt, beweise deren „Mangel an Argumentationsfähigkeit“. „Um in ein eigenständiges und selbstverantwortliches Leben geführt zu werden“, bräuchten Kinder „aktive Eltern“ und keine Krippen.

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Kommentare

  • 30.05. 11:21

    Manfred van Gorkom

    Die Schreckens- und Horrormeldungen bezüglich Euro-Crash nehmen beängstigende Formen an:
    Die Eigendynamik der EU-Krise ist derzeit so möchtig, daß ein kleiner Funke zur Explosion ausreicht.
    Offizielle Daten belegen, daß die USA in einer noch prekäreren Lage sind wie die EU, da die Marke der Staatsverschuldung bis dato bei über 100% liegt,
    die chronische Steuerhinterziehung der Griechen liegt derzeit bei rd. 60 Mrd. €
    und sollte der ESM-Vertrag ratifiziert werden, bedeutet dies den absoluten Zugriff auf nationale und wirtschaftliche Souveränität
    Deutschlands - ein geplantes HOrrorszenario.

  • 27.05. 22:10

    Maryanne

    Wenn es so ist, dass meine Katholische Kirche für den Krippenausbau und gegen das Betreuungsgeld ist, dann würde ich gerne austreten. Oder gibt es eine Möglichkeit, wenigstens aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart auszutreten?

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