18.05.2012

Nach griechischen nun auch spanische Banken betroffen

„Banken-Run“ in Südeuropa

Nach griechischen nun auch spanische Banken betroffen

Am Montag hoben die Griechen 800 Millionen Euro von ihren Bankkonten ab. Dieser „Run“ auf die Banken setzt sich nun in Spanien fort. Dort hoben Kunden der Großbank Bankia in der vergangenen Woche eine Milliarden von den Konten ab. Zuvor war der Kurs der jüngst herabgestuften Bank eingebrochen. Das Bankhaus streitet den „Run“, sagt die Abbuchungen seien saisonal beding. Allerdings hat es kaum eine andere Wahl. Ein „Banken-Run“ kann ein Kreditinstitut in kürzester Zeit in die Pleite treiben und ist, ähnlich wie eine Lawine, kaum aufzuhalten sobald er einmal in Gang gekommen ist.

Die Bankia wurde zuvor verstaatlicht. Dabei verloren Kleinanleger Zweimilliarden Euro. Diese wollen ihr restliches Geld nun in Sicherheit bringen. Dieses massenhafte Abheben privater Einlagen ist durch die Krise bedinge; verstärkt sie aber gleichzeitig.

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(OE)

 

Bildquelle: ( Günter Havelena/ Pixelio.de)

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