Antwort von Nicole Bracht-Bendt
Initiative
Männerfeindlichkeit stoppen !

Frage

Männerfeindlichkeit ist traurige Realität in Deutschland. Die Mehrzahl der Männer erlebt eine wachsende Verschlechterung ihrer gesellschaftlichen Stellung. Ihre Lebenserwartung ist deutlich geringer, ihr Gesundheits- und Armutsrisiko deutlich höher. Jungen werden immer mehr zu Bildungsverlierern. Gleichzeitig nehmen männerfeindliche Auffassungen in besorgniserregender Weise zu. In der Gesellschaft und auch in der Politik. Unter Beteiligung von führenden Politikern aller Parteien. Cornelia Pieper, FDP bezeichnet den Mann als von der Evolution überholtes "halbes Wesen". Ursula von der Leyen, CDU, findet die wachsende Benachteiligung von Jungen im Bildungssystem "nicht schlimm". Das Parteiprogramm der SPD will eine "menschliche Gesellschaft" durch "Überwindung" der männlichen herbeiführen.

Unser Grundgesetz stellt demgegenüber in Artikel 3 klar, dass niemand, auch kein Mann, aufgrund seines Geschlechtes benachteiligt werden darf und der Staat auf die Beseitigung bestehender Nachteile für beide Geschlechter, auch für Männer, hinzuwirken hat.

Ich fordere Sie deshalb in Übereinstimmung mit dem Grundgesetz dazu auf, sich klar dagegen auszusprechen, dass Menschen aufgrund ihrer Geschlechtszugehörigkeit diskriminiert werden, dass Männer als minderwertige Wesen abgewertet werden, dass Männer aus der „menschlichen Gesellschaft“ ausgegrenzt werden und dass Jungen im Bildungssystem benachteiligt werden. Bitte äußern Sie sich eindeutig: Sind Sie dafür, die Menschenwürde von Männern zu wahren und der Abwertung des Männlichen entgegenzutreten? Oder sind Sie dagegen?

Meine politische Unterstützung werde ich sehr stark von Ihrer Haltung in dieser Frage abhängig machen.

Antwort

Nicole Bracht-Bendt
Nicole Bracht-Bendt
FDP
Harburg
"Sehr geehrter Herr Kuhla,

meine Kollegin Miriam Gruß hat Ihnen mit Datum vom 3. November 2010 auf das
unten genannte Schreiben geantwortet, es ist als Anlage beigefügt.

Deren Ausführungen möchte ich mich auch als frauenpolitische Sprecherin der
FDP-Bundestagsfraktion in vollem Umfang anschließen.

Mit freundlichen Grüßen

Nicole Bracht-Bendt

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Obfrau im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Sprecherin für Frauen und Senioren der FDP-Fraktion

Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Email: nicole.bracht-bendt@bundestag.de
Tel: 030 / 227 - 74 687
Fax: 030 / 227 - 76 687
"


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