Männerfeindlichkeit ist traurige Realität in Deutschland. Die Mehrzahl der Männer erlebt eine wachsende Verschlechterung ihrer gesellschaftlichen Stellung. Ihre Lebenserwartung ist deutlich geringer, ihr Gesundheits- und Armutsrisiko deutlich höher. Jungen werden immer mehr zu Bildungsverlierern. Gleichzeitig nehmen männerfeindliche Auffassungen in besorgniserregender Weise zu. In der Gesellschaft und auch in der Politik. Unter Beteiligung von führenden Politikern aller Parteien. Cornelia Pieper, FDP bezeichnet den Mann als von der Evolution überholtes "halbes Wesen". Ursula von der Leyen, CDU, findet die wachsende Benachteiligung von Jungen im Bildungssystem "nicht schlimm". Das Parteiprogramm der SPD will eine "menschliche Gesellschaft" durch "Überwindung" der männlichen herbeiführen.
Unser Grundgesetz stellt demgegenüber in Artikel 3 klar, dass niemand, auch kein Mann, aufgrund seines Geschlechtes benachteiligt werden darf und der Staat auf die Beseitigung bestehender Nachteile für beide Geschlechter, auch für Männer, hinzuwirken hat.
Ich fordere Sie deshalb in Übereinstimmung mit dem Grundgesetz dazu auf, sich klar dagegen auszusprechen, dass Menschen aufgrund ihrer Geschlechtszugehörigkeit diskriminiert werden, dass Männer als minderwertige Wesen abgewertet werden, dass Männer aus der „menschlichen Gesellschaft“ ausgegrenzt werden und dass Jungen im Bildungssystem benachteiligt werden. Bitte äußern Sie sich eindeutig: Sind Sie dafür, die Menschenwürde von Männern zu wahren und der Abwertung des Männlichen entgegenzutreten? Oder sind Sie dagegen?
Meine politische Unterstützung werde ich sehr stark von Ihrer Haltung in dieser Frage abhängig machen.